Neues im Berliner Bello-Dialog
Im Bello-Dialog haben Berliner leidenschaftlich über den Umgang mit Hunden gestritten und Vorschläge eingebracht. Nun ist ein Gesetzentwurf da. Es gelten Leinen- und Beutelpflicht.
Die 95.000 Hundehalter in Berlin sollen ihre Tiere künftig überall in der Stadt an der Leine führen.
Ausgenommen von der Pflicht sind nur solche Personen, die ihre Sachkunde im Umgang mit ihrem Hund nachgewiesen und eine im Volksmund "Hundeführerschein" genannte Bescheinigung der Ordnungsämter mitführen.
Außerdem muss jeder Hundebesitzer stets Beutel dabei haben, um den Kot seines Vierbeiners aufsammeln und entsorgen zu können.
Das sind die Eckpunkte für das neue Berliner Hundegesetz, das der Senat am Dienstag auf Vorschlag von Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) beschlossen hat.
Nun muss das Berliner Abgeordnetenhaus sich mit dem Gesetzesentwurf befassen.
Zu keinem Thema in seiner dreijährigen Amtszeit hätten ihn mehr Zuschriften, Anregungen oder Beschwerden erreicht als zum Hundegesetz, beschrieb Heilmann das große Interesse der Berliner. Eine der ersten Aktivitäten Heilmanns als Senator war der sogenannte Bello-Dialog, aus dem einige der nun beschlossenen Vorschläge stammen. Er hoffe, sein Vorschlag sei geeignet, den "hochemotionalisierten Dauerstreit" zwischen Hundehaltern und Hundegegnern zu reduzieren, sagte der CDU-Politiker.
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