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Wetterhon

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Geschichte

Der Wetterhoun ist ein Wasserhund im klassischen Sinne. „Wetter“ ist das friesische Wort für Wasser.

Dem Wetterhoun ähnliche Hunde wurden schon im Mittelalter als Hofhund gehalten. Hier diente er als Wachhund, der auch das Ungeziefer vom Hof fernhielt. Vermutlich geht er auf viel ältere Wasserhunde zurück, angefangen beim Portugiesischen Wasserhund.

Eine weitere Ahnenreihe zeigt nach Osteuropa, der Curly Coated Retriever soll zu seinen direkten Vorfahren gehören. Beides erklärt sein gelocktes, persianerartige Fell. Engste Verwandtschaft besteht zur zweiten friesischen Rasse dem Stabyhoun. Der Wetterhoun war in den 50er-Jahren der 20. Jahrhunderts fast ausgestorben.
Eine Friesin, die in ihrer Jugend einen Wetterhoun hatte, suchte in einer Zeitungsannonce noch lebende Wetterhouns. Hieraufhin meldeten sich einige Bauern die zum Teil auch noch Mischlinge aus Stabijs und Wetters besaßen. Aus diesen Hunden wurde die heutige Population neu aufgebaut.

Derzeit gibt es weltweit ungefähr 800 Hunde, die zum größten Teil in den Niederlanden leben. Etwa 80 Hunde gibt es in Finnland, 40 in Frankreich und 10 in Deutschland. Für die Zucht ist die Nederlandse Vereiniging voor Stabij en Wetterhoun zuständig.

Der Verein möchte die Tradition aufrechterhalten und achtet daher stark darauf, dass die Zuchtbestimmungen eingehalten werden.

Beschreibung

Das Auffällige am bis zu 59 cm großen Wetterhoun ist sein persianerartig gelocktes Fell, die Haare sind halblang und die Locken liegen sehr dicht am Körper an, es ist leicht ölig, also hervorragend für die ausdauernde Arbeit im Wasser geeignet.

Die am weitesten verbreiteten Farbe sind schwarz-weiß und braun-weiß. Der Kopf ist kräftig und die Ohren liegen seitlich am Kopf an.
Die Rute wird geringelt, aufrecht auf dem Rücken getragen. Der Wetterhoun soll kräftig und gerade gewinkelt (quadratisch) gebaut sein.

Wesen

Sehr robuster, Hund mit einem "eigenen Charakter“, er ist Fremden gegenüber reserviert, freundlich und zuverlässig gegenüber seinen Bezugspersonen.

Der Charakter wird in der deutschen Literatur als stur bzw. dickköpfig beschrieben; dieser Fehler erklärt sich aus der Übersetzung des niederländischen Wortes „stoer“, was hier tapfer und widerstandsfähig bedeutet.

Er ist gut zu erziehen, es erfordert allerdings Konsequenz und eine Sensibilität für diese Rasse. Wiederholungen langweilen ihn schnell, er ist aber sehr arbeitsfreudig bei Sachen, die ihn begeistern (apportieren, suchen, stöbern). Der Wetterhoun ist sehr wachsam.

Eigenschaften

Haarkleid:Deckhaar mittellang
Erscheinungsbild:kräftig
Wesen:aufmerksam | freundlich | wachsam
Charakter:treu | sportlich | eigenwillig | arbeitswillig
Familie:kinderlieb | familientauglich
Temperament:lebhaft
Auslauf:anspruchsvoll
Rudelverhalten:unkompliziert
Hütetrieb:schwach
Jagdtrieb:ausgeprägt | sehr ausgeprägt
URHEBERNACHWEIS
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Info

Herkunftsland

Niederlande

Größe

Rüde:
bis 59,0 cm
Hündin:
bis 55,0 cm

Gewicht

Rüde:
Nach Größe und Typ des Hundes
Hündin:
Nach Größe und Typ des Hundes

Alternative Bezeichnungen

  • Wetterhoun

Klassifizierung

  • FCI » Gruppe 08 | Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde » Sektion 3: Wasserhunde
    Nr. 221
  • VDH